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Modulausrichtung beim Balkonkraftwerk: Süd, Ost-West oder senkrecht?
Die Ausrichtung der Solarmodule entscheidet nicht nur darüber, wie viel Strom ein Balkonkraftwerk im Jahr erzeugt. Sie bestimmt vor allem, zu welcher Tageszeit die Energie zur Verfügung steht. Das beeinflusst direkt: den Eigenverbrauch, die 800-Watt-Begrenzung, den benötigten Speicher, und damit die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Schauen wir uns zunächst einige typische Aufstellungen und ihr Erzeugungsverhalten an. Beispiel 1: Alle Module nach Süden Bei einer Südausrichtung steigt die Leistung am Vormittag an, erreicht rund um die Mittagszeit ihren höchsten Wert und fällt danach wieder ab. Die typische Erzeugungskurve sieht vereinfacht so aus: wenig... Mehr lesen …
Warum die Steuerung über die Amortisationszeit entscheidet
  Ein Balkonkraftwerk mit Speicher wird in der Regel als Gesamtsystem gekauft. Deshalb ist es wirtschaftlich nur begrenzt sinnvoll, den Strom aus den Solarmodulen und den Strom aus dem Akku vollständig getrennt zu betrachten. Zwar entstehen beim Speichern zusätzliche Verluste. Bezahlt werden am Ende jedoch Solarmodule, Wechselrichter, Speicher, Messsystem und Steuerung gemeinsam. Entscheidend ist deshalb eine andere Frage: Wie viele der erzeugten Kilowattstunden kann das gekaufte Gesamtsystem über seine Lebensdauer tatsächlich im eigenen Haushalt nutzbar machen? In unserem vereinfachten Rechenmodell liegt der Strompreis des gesamten Systems ungefähr bei: 14 bis... Mehr lesen …
Die 800-Watt-Grenze: Wie viel Solarstrom geht bei 2 kWp wirklich verloren?
Ein Balkonkraftwerk darf über seinen Wechselrichter maximal 800 Watt Leistung an das Hausnetz abgeben. Gleichzeitig werden heute häufig vier Solarmodule mit zusammen rund 2.000 Watt beziehungsweise 2 kWp angeschlossen. Auf den ersten Blick wirkt dieses Verhältnis widersprüchlich: Warum installiert man 2.000 Watt Modulleistung, wenn der Wechselrichter nur 800 Watt abgeben kann? Um diese Frage nicht nur theoretisch zu beantworten, haben wir die stündlichen Erzeugungsdaten einer 2-kWp-Anlage über einen Zeitraum von zehn Jahren ausgewertet. Die Grundlage unserer Berechnung Für das Rechenmodell wurden folgende Annahmen verwendet: installierte Modulleistung: 2 kWp Ausrichtung: Süd... Mehr lesen …
Die Rechnung hinter dem System: Was kostet Strom aus meinem Balkonkraftwerk mit Speicher wirklich?
Ein Balkonkraftwerk mit 2 kWp kann bei guter Ausrichtung ungefähr 2.000 kWh Solarstrom pro Jahr erzeugen. Doch diese Zahl allein sagt noch nicht, wie viel Geld die Anlage tatsächlich spart. Denn zwischen: „Die Anlage erzeugt 2.000 kWh“ und: „Der Haushalt spart den Kauf von 2.000 kWh Netzstrom“ besteht ein entscheidender Unterschied. Solarstrom spart nur dann Geld, wenn er im eigenen Haushalt tatsächlich genutzt wird. Ohne Speicher muss der Verbrauch genau in dem Moment stattfinden, in dem die Anlage den Strom erzeugt. Ein Speicher kann dieses Problem teilweise lösen: Er nimmt... Mehr lesen …
das Energiegefühl
Energiegefühl: Was ist eigentlich eine Kilowattstunde? Viele Menschen kennen die Umrechnung der Motorleistung von Kilowatt in Pferdestärken. Der Grund ist einfach: Für PS haben wir oft ein besseres Gefühl als für Kilowatt. Bei elektrischer Energie fehlt dieses Gefühl häufig. Auf der Stromrechnung wird der Verbrauch in Kilowattstunden, kurz kWh, angegeben. Doch was bedeutet eine Kilowattstunde im Alltag? Mathematisch könnte man eine Kilowattstunde auch in „Pferdestärkenstunden“ umrechnen. Eine Kilowattstunde entspricht ungefähr 1,36 PS für die Dauer einer Stunde. Eine solche Einheit ist jedoch unüblich und hilft bei der Einschätzung des Stromverbrauchs... Mehr lesen …
Balkonkraftwerk mit Speicher: Die Grenzen von Plug & Play
Balkonkraftwerke mit Speicher werden häufig als besonders einfache Lösung beworben: aufstellen, verbinden, einstecken und sofort möglichst viel eigenen Solarstrom nutzen. Der Anschluss einzelner Komponenten kann tatsächlich unkompliziert sein. Doch sobald ein Speicher ins Spiel kommt, reicht es nicht mehr aus, dass Module, Akku und Wechselrichter technisch miteinander verbunden sind. Damit der Speicher sinnvoll arbeitet, muss das System wissen: wie viel Solarstrom gerade erzeugt wird, wie viel Strom der Haushalt aktuell verbraucht, wann der Akku geladen werden soll, wann er Energie abgeben soll, und ob gerade Strom aus dem Netz bezogen... Mehr lesen …